Hallo Jung, Hallo von Matt,
ich gebe es offen zu. Werbung ist sehr schwer. Vor dem Hintergrund einer a-sozialisierten Marketingler-Gesellschaft. Und fehlinformierten Aufsichtsräten.
Werbung war in den 70gern einfach gestrickt. In den Endsiebzigern war ich – wie Ihr – Innenkontakter und Juniortexter. Wenn Ihr zwei mit solchen Situationen groß geworden seid, dann ist das Peter Ermisch live. Aber vor 1970! Die Lage, in der der alte Breidenbach noch das Ruder führte. Gramm und Grey hatte sogar story board art directoren.
Aber es gab immer noch ein paar, die über exzellentes und nicht versoffenes Verhalten – wie dieser Moderator – verfügten.
Merkt Ihr zwei nicht, dass Ihr der aktuellen Jugend damit erneut Vorschub leistet, dass die Alten angeblödet sind?
Achtung! Ich bin jetzt 56 und Ihr auch! Ob wir drei im Kopf 28 sind, sieht man uns nicht an…!
Mal ein Spruch aus den Siebzigern: Wie ist das Alte? Wie ist das Neue? Dann überlegen. Dann handeln.
So, ich mache jetzt weiter mit meiner bestimmten Methode. Ich habe bei Troost Campbell-Ewald aufgepasst und etwas gefunden, was bis heute Gültigkeit hat.
Der aktuellen Managerschaft nützen keine multivariaten Methoden und Kostenfunktions-Kurven. Die führen ad absurdum.
Werbung bleibt schwer, weil man lächelnd verkauft. Und das gewöhnt man sich in dieser Branche ab:”Marketing ist konkretes Absaugen von Kaufkraft.” Marketing Institut, Münster. Hahahahahahaha.
Vodafone TV
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Hallo Jung, Hallo von Matt,
ich gebe es offen zu. Werbung ist sehr schwer. Vor dem Hintergrund einer a-sozialisierten Marketingler-Gesellschaft. Und fehlinformierten Aufsichtsräten.
Werbung war in den 70gern einfach gestrickt. In den Endsiebzigern war ich – wie Ihr – Innenkontakter und Juniortexter. Wenn Ihr zwei mit solchen Situationen groß geworden seid, dann ist das Peter Ermisch live. Aber vor 1970! Die Lage, in der der alte Breidenbach noch das Ruder führte. Gramm und Grey hatte sogar story board art directoren.
Aber es gab immer noch ein paar, die über exzellentes und nicht versoffenes Verhalten – wie dieser Moderator – verfügten.
Merkt Ihr zwei nicht, dass Ihr der aktuellen Jugend damit erneut Vorschub leistet, dass die Alten angeblödet sind?
Achtung! Ich bin jetzt 56 und Ihr auch! Ob wir drei im Kopf 28 sind, sieht man uns nicht an…!
Mal ein Spruch aus den Siebzigern: Wie ist das Alte? Wie ist das Neue? Dann überlegen. Dann handeln.
So, ich mache jetzt weiter mit meiner bestimmten Methode. Ich habe bei Troost Campbell-Ewald aufgepasst und etwas gefunden, was bis heute Gültigkeit hat.
Der aktuellen Managerschaft nützen keine multivariaten Methoden und Kostenfunktions-Kurven. Die führen ad absurdum.
Werbung bleibt schwer, weil man lächelnd verkauft. Und das gewöhnt man sich in dieser Branche ab:”Marketing ist konkretes Absaugen von Kaufkraft.” Marketing Institut, Münster. Hahahahahahaha.
Anfängerfehler
Musik auf der Startseite – das Herz setzt einen Schlag aus – dröhnende Streicher aus dem Lautsprecher, morgens um halb fünf – DIE NACHBARN – panisch auf der Suche nach dem Button mit dem durchgestrichenen Lautsprecher – nichts gefunden – SCHNELL KLICK EINEN LINK AN, EGAL WELCHEN – getan – Stille – WEH MIR, einmal zu oft geklickt – ein Video startet ungefragt – LAUT, LAUTER – SIXT – schade das ich da nie Kunde war – mein Boykott bleibt folgenlos.
Hintergrundmusik auf Webseiten, automatisch startende Videos, unlesbare Captchas um Besucher mit Sehbehinderung von denen ohne Sehbehinderung trennen zu können – Willkommen im VHS-Kurs “Meine erste Homepage”.
zur Abwechslung
mal ein guter Mercedes-Spot..
IMHO besser als eure Filme..
LG
RvM, Offener Brief in SPOnline
Das habe ich (Copy)eben an einen Kollegen (Art) gemailt. Vielleicht liest ER das auch?
“Er schreibt ALGORYTHMUS. Und meint: ALGORITHMUS. Ersteres ist Musik, Letzteres Informatik. Und keiner aus dieser bildungsfernen
Schaumschläger-Generation merkt was. Ich sage es nochmal: für jemand, der sich so aus dem Fenster hängt, ist das megapeinlich, zumal
eine gute Allgemeinbildung das A+O eines wirklichen Klasse Texters ausmacht.
Immerhin schläfst du nicht ein, wenn du “Prinz Valium” liest; (zuhören wirkt!). BILD wirkt! ist von mir, wie du weisst.
LG
Jan”
Ich glaube es hackt. Wo bleiben die 10.000 € von Judith Holofernes?
Na ihr wohlfrisierten Aufstreber?
“Bitte gehen sie durch diese Tür, wenn Sie sich über JvM geärgert haben.” das nehme ich mal wörtlich, ärgern ist nämlich noch weit untertrieben. Denn Ihr habt’s verbockt, liebe jungdynamische Menschen, die ihr ihr, zumindest in einem sehr sezialisierten Teil eures Hirns, genau wisst, was ihr tut. Außer vielleicht wenn Ihr auf die Idee kommt, 10.000 Euro zu versprechen und die dann nicht zu zahlen.
Als ihr “Wir sind Helden” gefragt habt, ob sie für ein gefährliches politisches Instrument (BILD) werben wollen, habt ihr 10.000 Euro versprochen. Das schöne an der Kampagne ist, dass sie einem guten Zweck zu Gute kommt. BILD spendet im Namen jedes Prominenten 10.000 Euro. Na klingelt da was?
Nachdem Judith Holofernes Dir, liebe Werbeagentur Jung von Matt, öffentlich die Meinung gegeigt hat, hattest Du nichts besseres zu tun, als die Kritik an diesem bösartigen Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht, mit kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) gleichzuschalten. Ihr habt also mit Judith Holofernes Text in der TAZ geworben.
Und jetzt? Wo bleiben die versprochenen 10.000 Euro? Judith Holofernes will mit Euch wohl nichts weiter zu tun haben. Jeden Versuch ein Rückspiel zu erzwingen, ignoriert sie ganz einfach. Mit Eurem Fehdehandschuh kann sie nix anfangen. Deswegen schlage ich, als der Heiner Geißler dieses Konflikts, vor: Spendet die 10.000 Euro an den Millionentausch. Wie hier in diesem Artikel schon einmal gefordert: http://bit.ly/fcahDl Dann kommt das Geld einer Sache zu Gute, die wirklich unterstützenswert ist.
Also? Wie siehts aus? Ihr antwortet hier ja nur, wenn es ausdrücklich gewünscht ist. Ich wünsche hier ausdrücklich einen Kommentar.
Mit höflichen Grüßen
Roman Jonsson
PS: Dieser Text enthält nicht kenntlich gemachte Zitate. Aber ich will ja auch keinen Doktortitel, sondern einfach nur die versprochen 10.000 € bekommen.
Intelligenz und Arroganz
Menschens Kinder,
es kann doch nicht sein, dass dermaßen an der Oberfläche gekratzt wird. Und die Helden – klar sollen das Vorbilder sein.
Was soll denn das, Informationen als Verdummung hinzustellen? Die Leute beschäftigen sich doch nicht hinreichend mit einem Thema, nur weil da jemand Pointen als Überschrift formuliert.
Vielmehr besticht für mich die Tatsche, dass die Leute überhaupt keine Zeit haben sich weiter damit zu beschäftigen. Wir brauchen uns also auch nicht über Schnellimbisse beschwehren, wenn der Bauarbeiter, eben sich schlichtweg, nur so ein Essen leisten kann. bzw. keine Zeit hat.
Das ist wie die antiken Philosophen es beschrieben. Jemand der Zeit hat, beschäftigt sich – jemand der keine Zeit hat, ist zwischendurch froh unterhalten zu werden- sich auszuruhen.
An anderer Stelle könnte man sich beschweren, dass die Bild rechtsaußen Ressontiments bedient, auf der anderen Seite, liegt das ja auch wieder historisch begründet. In die CDU wird vertraut und Israels Politik wird gehuldigt.
Bild macht Helden
Der Inhaltsverschnitt einer Bildzeitung aus (Des?)information, politischer Meinungsmache und pornografischem Schmuddel; das hat schon was ganz Eigenes. Würg!! Liegt aber trotz dem immer noch so la, la, la im grünen Bereich. Z.B. die Privatsphäre von Menschen gegen deren Willen in die Öffentlichkeit zu zerren ist schon mal eine arge Grenzüberschreitung. Menschen bei Gefallen und Willfährigkeit zu öffentlicher Beliebtheit zu verhelfen, oder bei Missfallen in die Pfanne zu hauen; Leute – wenn das nicht als perfide zu bezeichnen ist..?
Ich nehme mal an, JvM unterwirft sich beim Werben durchaus einem ethischen Kodex. Thematisch ist Rüstungskacke da wohl ebenso nicht dabei, wie politischer Extremismus und Pornografie. Das nehme ich jetzt mal an. Liebe Leute von JvM: Machen Sie die Welt ein klein wenig besser und lassen Sie die Finger von der Bildzeitung.
Medien
Worte sind einfach nur Definition-
und werden leider oft mißbraucht zur (Medien)manipulation.
Extremes Talent wie bei JvM ist leider nicht immer gepaart mit Moral und Verantwortungsbewusstsein für die Macht der geschrieben Sprache.
Trifft eines Tages das “geschriebene Wort” auf die “Zeitung”:
Schrift: “Wenn du mich weiterhin so missbrauchst, dann haue ich ab, für immer!”
Zeitung: “Mir doch egal! Ich erfülle meinen Zweck und schere mich nicht um die Auswirkunden”
Schrift: “Mir reichts – ich gehe”
Nach mehreren Drohungen will die Schrift nun wirklich Ihre Drohung wahrmac..
BILD-Desaster
Ich habe mir erlaubt, den Helden vs. BILD Zwischenfall in meinem Blog zu kommentieren: http://www.mediendurchfall.de/?p=422