…noch zu erwähnen, dass ich es ja verblüffend ehrlich (oder doch nur dreist, weil Ihr ja offenbar glaubt, das durchblickten ja doch nur brothers in arms) finde, ein trojanisches Pferd als Signet für eine Agentur zu verwenden, die schön am Klimawandel mitdreht, indem sie mit shice Spots (wohlgemerkt “nur ” moralisch-inhaltlich-messagemäßig) versucht, einen der grössten Umweltverschmutzer und CO2-Emmittenten Europas (RWE), mit lächerlich kleinem Alternative Energien-Portfolio, als Retter der Umwelt zu verkaufen.
Schämt Ihr Euch eigentlich für gar nichts?
Wahrscheinlich würdet Ihr auch für Giftgas werben, wenn es ein
geiles Budget gäbe, und da wäre ja auch mal challenge-mäßig was geboten, das als was positiv lebensbejaendes zu verkaufen, was?!
Wie wäre es zum Beispiel mit: “Für eine saubererere Welt!”, indem man die ganzen Drittwelt-Hungerleider, die ja doch nur an unserem Reichtum partizipieren und uns in den Dreck stoßen wollen, mal eben schön ausräuchert.
Das als Kampagne, das wäre doch mal ein Trojaner…
Ihr macht mich kotzen, aber das habt Ihr ja wahrscheinlich inzwischen schon gemerkt.
Aber wenn Ihr alle so weiter macht, hat sich das hier alles sowieso über kurz oder lang erledigt.
Schade für unsere Kinder…
Schöne Grüße
Daumen nach unten für eine Agentur, die Strategien für die Tabakindustrie entwirft und sich nicht dafür schämt.
Mit dem Unglück anderer Menschen lässt sich doch prächtig Geld verdienen.
Kinder scheint Ihr wohl auch eher nicht zu haben…
Außerdem seid Ihr wohl der Ansicht, dass Nichtakademiker außer als Zahlvieh nicht wirklich zu etwas zu gebrauchen sind.
Zumindest werden meines Wissens nach keine Nichtakademiker mehr bei JvM eingestellt. Von Putzfrauen, Empfangsdamen, “Tipsen” und Hausmeistern mal abgesehen.
Man hält sich hier wohl für mehr als nur ein Ebenbild Gottes.
Und leider gibt es ja für Hybris noch keine §en im StGB sonst würde ja aus JvM bald JVA nicht wahr?
Awards are for people who drive Porsche Boxter…
Fuhr doch die Tage ein Dienstwagen von JvM vor mir….
Schade, dass das Kennzeichen ausdrücklich darauf hinweist, das man nicht aus Jena kommt.
Mich als gebürtigen Jenaer (genannt Jenenser) hat es zunächst verzückt ein Gefährt aus der alten Heimat hier in Hamburg zu sehen – das Herz ging auf…. Umso trauriger stimmte es mich, dass man nicht aus Jena stammen will.
Ich hoffe man hat sich wenigstens dazu entschlossen eine Dienstresise nach Jena zu machen, da kann mich sich viele kreative Anreize holen.
Für Stadtführungen “immer bereit”!
haha,
“eine freundliche damenstimme hat mich gefragt: wollen sie vielleicht mal mit dem jean remy von matt sprechen?”
wieso ruft der eigentlich nicht selbst an?
Die Fotos mit einer Frau, die an einen Männerschuh gefesselt ist, sollte schnellstmöglich zurückgezogen werden und JVM sich in einer Pressemitteilung für seine offensichtlich frauenverachtende Botschaft entschuldigen.
http://contexts.org/socimages/files/2009/09/tumblr_kq99filXUo1qa2j4ro1_400.jpg
ihr habt allen ernstes meine Bewerbung abgelehnt. Na wenn das mal kein Fehler war
Da hatte wohl jemand richtig Angst um seinen eigenen Job.
Naja läuft. Im Gegensatz zu den andern Idioten die euch nicht nur gut finden (so wie ich) sondern ihre Selbstachtung aufgeben um euch in den Arsch zu kriechen, weil sie sonst keine Perspektive haben, bin ich ja intelligent genug um nicht von der Werbebranche abhängig zu sein. Als Ingenieur ist das Einstiegsgehalt zum Glück ja eh viel höher und wofür hat man denn seine 1 in Mathe Physik und Chemie?
Ist ja euer gutes Recht mich nicht zu nehmen, und es ist mir ernsthaft völlig egal, aber wenn ihr auch nur im Ansatz eine meiner brillianten Ideen aus dem Copytest klaut (Bin mir mitlerweile ziemlich sicher dass es genau diese Masche ist die euch so “kreativ” darstehen lässt) verklag ich euch nicht nur bis über den Arsch sondern zettel auch die größte mediale Kampange gegen euch an die ihr jemals gesehen habt.
Das wollte ich nur klar stellen ;D
Klar nehmt ihr das jetzt nicht ernst. Aber solltet ihr echt Ideen klauen ohne mich angemessen zu bezahlen, werdet ihr euch spätestens ein Jahr danach erinnern an diese Worte 
Das ist das schöne. Recht zu behalten ist einfach ein geiles Gefühl!
Naja ansonsten macht ihr gute Arbeit (auch wenn das was ihr in letzter Zeit abliefert entäuscht) habe ne gute Website (Auf der ich allerdings beim überfliegen 6 Rechtschreibfehler gefunden habe [Die in diesem Post wären natürlich ein Gegenargument, aber ich will ja auch nur flamen und nicht potenzielle Kunden werben] und die wirklich mal öfter aktualisiert werden sollte) und ich wünsch euch weiterhin viel Glück.
Werde eure Arbeit im Auge behalten.
Hallo JvM,
ich wundere mich doch sehr über die vielen Aussagen im Bezug
auf die “Ausbeutung” von Mitarbeitern, die angeblich nur
Gerüchte sein sollen, die sich jedoch seit Jahren angeblich “grundlos”
weiterverbreiten.
Mir ist noch auf keiner Internetpräsenz einer
Werbeagentur ein ähnliches Dementigewitter untergekommen,
wie bei diesem Auftritt.
Es scheint mir so als hätte JvM ein nicht gerade geringes Problem mit
dem schlechten Ruf der hauseigenen Arbeitsbedingungen.
Fast jeder der 4-5 Videobeiträge, die ich eben gesehen habe, enthielt
sinngemäß Aussagen wie:
“Stimmt alles nicht”.
“Bei uns wird niemand verheizt”
“Gekotzt hat hier noch niemand”
Nun ist es so, dass ich persönlich seit mehreren Jahren in Hamburg
als Grafiker tätig bin und ausnahmlos jeder meiner Bekannten von JvM,
mir diese sogenannten Schauergeschichten bestätigen kann.
Und das Ganze noch als “Sprungbrett” für eine aussichtsreiche Karriere
zu verkaufen ist wirklich geschmacklos. Die Einzigen, denen dieses
äußerst unausgewogene Arbeitsverhältnis auf Dauer etwas nützt, sind die
Agenturinhaber, die sich ihre Taschen auf unanständige Weise vollschaufeln.
Warum muss eigentlich der Werbekunde jede Mehrarbeit bezahlen,
der gemeine Mitarbeiter bekommt aber nur sein Festgehalt?
Warum werden Überstunden an Wochenenden sogar den Billigarbeitskräften,
wie Praktikanten, abverlangt?
Ein meiner Meinung nach essentielles Problem der gesamten Branche, dass
sicher nicht Sie allein betrifft, wo JvM jedoch wohl einen der vorderen
Plätze belegt. Nur hier wird dieses Prinzip
bis zum Exzess betrieben.
Wo die Website so bobonbunt und lustig wirkt, ist
der Umgang mit dem Humankapital weniger blumig.
Ich finde gute Leute und gute Arbeit sollten auch Ihren Preis
haben. Jung von Matt lässt sich für seine “Ideen” ja auch
ordentlich entlohnen. Warum gibt man das nicht an die Mitarbeiter
weiter und macht dann eben in Zukunft etwas weniger Profit?
Ich jedenfalls verbringe meine Wochenenden lieber
mit Freunden, als in einem Käfig voller überarbeiter
Zombies, mir noch die allerletzte Hirnwindung zu verdrehen, nur
um irgendwelche wahnwitzigen Zeitpläne einhalten zu können.
Dass nennen Sie Champions League?
Das ist stilistisch nicht mal Kreisklasse, denn selbst dort
wird fair gespielt.
Zum Schluß hätte ich auch noch eine kleine Idee für
einen kleinen Sinnspruch zur Mitarbeiterbegrüßung,
etwa für den Eingangsbereich:
COME IN AND BURN OUT!
Das wäre doch was.
Ich schreibe es trotzdem.
auch wenn man doch nicht diskutieren sollte.
Ich kann mich der Kritik nicht anschliessen. Ist JVM der Zeit sogar voraus? Ich muss sagen: Die Videos sind toll, ok besser wäre es gewesen wenn JVM allen Miarbeitern die Möglichkeit gegeben hätte etwas über Ihre Wunsch Agentur zu sagen! Ist aber bestimmt in Planung. Wäre zumindest repräsentativer gewesen.
Für mich ist dieser Auftritt auch wieder anders. Einzigartig.
Immerhin macht Ihr Credo gleich deutlich, was Ihre Absichten als Unternehmen sind: Im Auftrag eines Werbekunden die Zielgruppe täuschen, belügen, verarschen. So braucht eine Werbespot wie der RWE-Riese nicht weiter zu verwundern – es fragt sich nur, ob Sie eigentlich kreativ und intelligent genug sind, den Bürger/Konsumenten/Verbraucher als mündiges, aufgeklärtes und informiertes Gegenüber ernst zu nehmen und demgemäß anzusprechen. Solange Sie als Werbeagentur aber noch bei ihrem Trojaner-Credo hängen bleiben, kann man Sie nur bedauern und Ihnen wünschen, dass vor lauter Spielerei mit Image und schönem Schein nicht selbst die Realität mit Ihren geschaffenen Bildern verwechseln.
Kopfschüttelnde Grüße an die bunte Bonbonwelt von JvM
H.O.
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